Pharmazeutische Primärpackmittel und Drug-Delivery-Systeme müssen in den relevanten Prozessschritten zuverlässig geprüft werden – häufig inline, bei hohen Maschinentakten und unter regulierten Produktionsbedingungen.
OCTUM entwickelt und integriert kundenspezifische Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für die automatisierte Qualitätsprüfung von Vials, Ampullen, vorgefüllten Spritzen, Karpulen und weiteren Pharmaprodukten.
Die Inspektionslösungen werden auf das Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, die Taktzeit und die Bedingungen innerhalb der Abfüll-, Verschließ-, Montage-, Kennzeichnungs- oder Verpackungsanlage abgestimmt.
Für Hersteller bedeutet das mehr Prozesssicherheit, eine stabile Produktqualität und nachvollziehbare Prüfergebnisse. Abhängig von der Anwendung können Anforderungen aus GAMP 5, EU-GMP Annex 11 und Annex 15 sowie 21 CFR Part 11 berücksichtigt werden.
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vial.inspect ist ein modulares Inspektionssystem für die automatisierte Inline-Prüfung von Vials in pharmazeutischen Abfüll- und Verschließprozessen.
Abhängig von der Anwendung können unterschiedliche Prüfstationen kombiniert werden:
Die Module werden passend zu Vial-Format, Maschinenkonzept, Taktzeit und Prüfziel ausgelegt.
ampoule.inspect prüft ISO-Ampullen unmittelbar nach dem Verschließen und Abkühlen. Dadurch können relevante Abweichungen erkannt werden, bevor die Ampullen weiterverarbeitet oder verpackt werden.
Mögliche Prüfmerkmale sind:
Die Inspektionslösung wird an Ampullenformat, Glasfarbe, Maschinentakt und Einbausituation angepasst.
Spritzen und Spritzenkomponenten können innerhalb von Montage-, Füll-, Verschließ-, Kennzeichnungs- und Verpackungsprozessen geprüft werden.
Die modularen Prüfsysteme sind für Glas- und Kunststoffspritzen sowie unterschiedliche Bauformen und Varianten auslegbar. Typische Prüfaufgaben sind:
Für automatisierte Inspektionssysteme in regulierten Produktionsumgebungen können unter anderem Anforderungen aus GAMP 5, EU-GMP Annex 11 und Annex 15 sowie 21 CFR Part 11 relevant sein.
Neben Vials, Ampullen und Spritzen entwickelt OCTUM kundenspezifische Inspektionslösungen für Karpulen, Behälter, Verschlüsse, Siegelnähte und weitere pharmazeutische Produkte und Verpackungen.
Entscheidend ist die konkrete Prüfaufgabe. Produktgeometrie, Material, Fehlerbild, Varianten, Taktzeit, Produktionsumgebung und Dokumentationsanforderungen werden gemeinsam betrachtet.
OCTUM entwickelt auch für weitere pharmazeutische Produkte, Primärpackmittel und Verpackungsprozesse kundenspezifische Inspektionslösungen. Senden Sie uns Musterteile, typische Fehlerbilder, Angaben zum Maschinentakt und Informationen zur vorgesehenen Einbausituation. Gemeinsam prüfen wir die technische Umsetzbarkeit.
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Das Bildverarbeitungssystem kontrolliert, ob alle vorgesehenen Produkt-, Verschluss- und Verpackungskomponenten vorhanden und entsprechend der jeweiligen Produktvariante angeordnet sind.
Durchmesser, Abstände, Konturen, Höhen und weitere geometrische Merkmale werden berührungslos erfasst und mit definierten Toleranzen verglichen.
Kamerasysteme erkennen je nach Anwendung Kratzer, Risse, Abplatzer, Verformungen, Glasfehler, Verunreinigungen und weitere sichtbare Abweichungen.
Stopfen, Bördelkappen, Flip-Off Caps und weitere Verschlusselemente werden auf Anwesenheit, Position, Sitz, Form und sichtbare Beschädigungen geprüft.
Bedruckungen, Chargennummern, Seriennummern, Herstellungsdaten und Verfallsdaten können gelesen oder gegen vorgegebene Sollinformationen verifiziert werden.
Barcodes, Data-Matrix-Codes, GS1-Codes und weitere Kennzeichnungen werden gelesen und verifiziert. Gleichzeitig kann das System prüfen, ob Produkt, Verschluss, Etikett und Verpackung der vorgesehenen Variante entsprechen und die Ergebnisse mit Chargen-, Auftrags- oder Prozessdaten verknüpfen.
In der pharmazeutischen Produktion genügt es nicht, Produkte ausschließlich als Gut- oder Schlechtteil zu bewerten. Abhängig von der Anwendung müssen auch Prüfergebnisse, Änderungen, Benutzeraktionen und relevante Prozessdaten nachvollziehbar dokumentiert werden können.
OCTUM berücksichtigt regulatorische und qualifizierungsrelevante Anforderungen bereits bei der Konzeption des Inspektionssystems – von der Prüfaufgabe und Softwarearchitektur bis zu Bedienkonzept, Schnittstellen, Datenanbindung und Dokumentation.
Mögliche Systemfunktionen sind:
Die konkrete Systemausführung richtet sich nach dem vorgesehenen Einsatz, dem Validierungskonzept und den betrieblichen Prozessen des Anwenders.
Eine zuverlässige Pharma-Inspektion entsteht nicht durch die Kamera allein. Kamera, Optik und Beleuchtung müssen das relevante Prüfmerkmal reproduzierbar sichtbar machen. Die Prüfsoftware muss die Bilder innerhalb der verfügbaren Taktzeit auswerten.
Gleichzeitig müssen Produktführung, Trigger, Maschinenkommunikation, Gut-/Schlechtentscheidung, Ausschleusung, Bedienung und Datenfluss aufeinander abgestimmt sein.
OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinenkonzepte als auch in bestehende Produktionslinien. Abhängig vom Projekt werden unter anderem berücksichtigt:
Produkt, relevante Qualitätsmerkmale, bekannte Fehlerbilder, Taktzeit, Varianten, Schnittstellen und Dokumentationsanforderungen werden gemeinsam erfasst.
Bei neuen oder besonders anspruchsvollen Prüfaufgaben untersucht OCTUM Musterteile unter realistischen Bedingungen. Dabei werden Kamera, Optik, Beleuchtung, Bildqualität und Auswertemethoden bewertet.
Auf Basis der Anforderungen entsteht ein abgestimmtes Konzept für Bildaufnahme, Prüfsoftware, Mechanik, Bedienung, Schnittstellen und Datenfluss.
Nach Aufbau und Integration unterstützt OCTUM bei Inbetriebnahme, Optimierung, Schulung, neuen Formaten, zusätzlichen Prüfmerkmalen und dem langfristig stabilen Betrieb.
OCTUM entwickelt seit 1996 Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für anspruchsvolle Produktionsumgebungen.
OCTUM entwickelt Inspektionssysteme unter anderem für Vials, Ampullen, vorgefüllte Spritzen, Karpulen, Verschlüsse, Kennzeichnungen und weitere pharmazeutische Produkte und Verpackungen.
Typische Aufgaben sind Anwesenheits- und Vollständigkeitsprüfung, Oberflächeninspektion, Geometrie- und Maßprüfung, Verschlusskontrolle, Druckbildprüfung, OCR, OCV, Codeprüfung und Variantenkontrolle.
Abhängig von Produkt, Prüfaufgabe, Taktzeit und Maschinenkonzept können Inspektionssysteme so ausgelegt werden, dass jedes Produkt im laufenden Prozess geprüft wird. Die technische Umsetzbarkeit wird projektspezifisch bewertet.
Ja. Die Systeme können auf projektspezifische Anforderungen an Benutzerverwaltung, Audit Trail, Datenintegrität, Rückverfolgbarkeit, dokumentierte Prüfergebnisse und validierbare Systemkonzepte abgestimmt werden.
Ja. Abhängig von der Systemauslegung können Prüfergebnisse mit Produkt-, Format-, Chargen-, Auftrags- oder Prozessdaten verknüpft und für Dokumentation und Auswertung bereitgestellt werden.
Ja. OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinen als auch in bestehende Produktionslinien. Dabei werden Einbauraum, Produktführung, Taktzeit, Schnittstellen und Bedienkonzept berücksichtigt.
Eine Machbarkeitsstudie ist besonders bei neuen Produkten, schwer sichtbaren Fehlermerkmalen, komplexen Oberflächen, hoher Variantenvielfalt oder engen Taktzeiten sinnvoll. Sie schafft eine technische Entscheidungsgrundlage vor der Umsetzung.
Die OCTUM-Broschüre bietet einen kompakten Überblick über Inspektionssysteme, Produkte und Anwendungen in der pharmazeutischen und medizintechnischen Produktion.
Sie möchten ein pharmazeutisches Produkt, ein Primärpackmittel oder einen Produktionsschritt automatisiert prüfen?
Beschreiben Sie uns Ihr Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, typische Fehlerbilder, den vorgesehenen Maschinentakt und die geplante Einbausituation. Gemeinsam klären wir, welche Inspektionslösung technisch sinnvoll und zuverlässig in Ihren Produktionsprozess integrierbar ist.