Industrielle Qualitätsprüfung stellt in jeder Branche andere Anforderungen. Produkte, Materialien, Oberflächen, Fehlermerkmale, Produktionsgeschwindigkeiten und Prozessbedingungen unterscheiden sich teilweise erheblich.
OCTUM entwickelt und integriert kundenspezifische Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für industrielle Anwendungen, die über die klassischen Fokusbranchen Pharma, Medizintechnik, Verpackungstechnik und Automotive hinausgehen.
Realisierte Anwendungen finden sich unter anderem in der Metallverarbeitung, Kosmetikindustrie, Lebensmittelproduktion und Elektronikfertigung. Die Inspektionssysteme prüfen beispielsweise Anwesenheit und Vollständigkeit, Montagezustand, Maße, Oberflächen, Positionen, Produktvarianten, Druckbilder, Klarschrift sowie 1D- und 2D-Codes.
Jede Lösung wird auf das Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, den Produktionsprozess, die Taktzeit und die Einbausituation abgestimmt. So entstehen reproduzierbare Prüfprozesse, die Fehler frühzeitig erkennen und sich zuverlässig in Maschinen und Produktionslinien integrieren lassen.
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OCTUM überträgt bewährte Konzepte der industriellen Bildverarbeitung auf unterschiedliche Produkte, Materialien und Produktionsprozesse.
Dabei wird nicht allein die Branche betrachtet. Entscheidend sind die konkrete Prüfaufgabe, das Fehlerbild, die erforderliche Auflösung, die Produktionsgeschwindigkeit, die Produktführung und die Integration in den Gesamtprozess.
Metallische Bauteile können komplexe Geometrien, reflektierende Oberflächen und enge Fertigungstoleranzen aufweisen. Gleichzeitig müssen Teile häufig direkt nach Bearbeitungs-, Umform- oder Montageschritten geprüft werden.
OCTUM entwickelt Bildverarbeitungssysteme für Aufgaben wie:
Kamera, Optik und Beleuchtung werden an Material, Oberflächenstruktur, Teilegröße, Toleranzen und Prüfposition angepasst.
Bei Kosmetikprodukten sind neben funktionalen Merkmalen häufig auch Farbe, Form, Oberfläche, Verpackung und Markenauftritt qualitätsentscheidend. Produkte und Verpackungen müssen vollständig, korrekt bedruckt und der vorgesehenen Variante eindeutig zugeordnet sein.
Mögliche Anwendungen sind:
Die technische Auslegung berücksichtigt unter anderem glänzende Oberflächen, transparente Materialien, unterschiedliche Farben, dekorative Elemente und wechselnde Produktformate.
In der Lebensmittelproduktion müssen Produkte häufig bei hohen Geschwindigkeiten erkannt, positioniert, geprüft oder automatisiert gehandhabt werden. Form, Oberfläche, Produktlage und Verpackungsanordnung können dabei innerhalb natürlicher oder prozessbedingter Grenzen variieren.
Realisierte und mögliche Anwendungen umfassen:
Die konkrete Prüfbarkeit hängt vom Produkt, seiner natürlichen Variabilität, der Fördertechnik, den hygienischen Anforderungen und den realen Produktionsbedingungen ab.
Elektronische Bauteile und Baugruppen besitzen häufig kleine, eng tolerierte oder schwer zugängliche Merkmale. Gleichzeitig müssen unterschiedliche Varianten zuverlässig erkannt und korrekt zugeordnet werden.
Typische Prüfaufgaben sind:
Abhängig von Bauteil, Prüfmerkmal und Taktzeit können mehrere Kameraperspektiven und speziell abgestimmte Beleuchtungskonzepte erforderlich sein.
Viele Prüfaufgaben lassen sich keiner einzelnen Branche eindeutig zuordnen. Bewährte Bildverarbeitungskonzepte können häufig auf neue Produkte, Werkstoffe und Maschinenkonzepte übertragen werden.
Für die Systemauslegung sind insbesondere folgende Faktoren relevant:
OCTUM bewertet Ihre Aufgabenstellung und entwickelt daraus ein technisch abgestimmtes Prüfkonzept.
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Das Bildverarbeitungssystem kontrolliert, ob alle vorgesehenen Bauteile, Produkte, Komponenten oder Verpackungsbestandteile vorhanden und korrekt angeordnet sind.
Fehlende, doppelte oder falsch montierte Komponenten können direkt im Produktionsprozess erkannt werden.
Bauteile werden auf korrekte Montage, Position, Orientierung und Sitz geprüft. Das Bildverarbeitungssystem kann außerdem die Position und Ausrichtung von Produkten oder Bauteilen bestimmen und die berechneten Koordinaten an Maschinen- oder Robotersteuerungen übergeben.
Dadurch lassen sich Prüfaufgaben mit automatisierten Handling-, Zuführungs- und Pick-and-Place-Prozessen verbinden. Die optische Kontrolle kann vor, während oder nach dem Handlingschritt erfolgen.
Abstände, Durchmesser, Konturen, Höhen, Winkel und weitere geometrische Merkmale können berührungslos erfasst und mit definierten Toleranzen verglichen werden.
Je nach Aufgabenstellung kommen 2D- oder 3D-Verfahren zum Einsatz.
Kamerasysteme können sichtbare Kratzer, Risse, Verformungen, Materialfehler, Flecken, Einschlüsse und andere Oberflächenabweichungen erkennen.
Die erreichbare Fehlererkennung hängt unter anderem von Fehlergröße, Kontrast, Material, Oberflächenstruktur, Beleuchtung und Bildauflösung ab.
Produkte oder Bauteile werden anhand definierter Merkmale wie Farbe, Kontur, Abmessung, Ausstattung oder Druckbild der vorgesehenen Variante zugeordnet.
Dadurch lassen sich Verwechslungen und fehlerhafte Produktkonfigurationen frühzeitig erkennen.
Gedruckte Informationen, Artikelnummern, Chargenkennzeichnungen und weitere variable Daten können gelesen oder gegen bekannte Referenzwerte geprüft werden.
Barcodes, Data-Matrix-Codes, QR-Codes und andere 1D- und 2D-Codes können dekodiert und mit Rezept-, Auftrags- oder Produktionsdaten abgeglichen werden.
Zuverlässige Inspektionsergebnisse entstehen durch das abgestimmte Zusammenspiel von Bildaufnahme, Beleuchtung, Optik, Software und Produktführung.
Abhängig von der Prüfaufgabe können unter anderem eingesetzt werden:
Die Auswahl erfolgt nicht allein anhand einer bestimmten Technologie. Entscheidend ist, mit welchem Gesamtkonzept das relevante Prüfmerkmal unter den realen Produktionsbedingungen stabil sichtbar und auswertbar wird.
Ein Bildverarbeitungssystem muss nicht nur gute Bilder liefern. Es muss innerhalb der verfügbaren Taktzeit zuverlässig mit Produkttransport, Maschinensteuerung, Bedienung, Ausschleusung und Datenverarbeitung zusammenarbeiten.
OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinenkonzepte als auch in bestehende Anlagen und Produktionslinien.
Abhängig vom Projekt werden berücksichtigt:
>> Mehr über Systemintegration erfahren
>> Technische Machbarkeit untersuchen
Produkt, relevante Qualitätsmerkmale, bekannte Fehlerbilder, Toleranzen, Varianten, Maschinentakt, Schnittstellen und Dokumentationsanforderungen werden gemeinsam erfasst.
Bei neuen oder anspruchsvollen Anwendungen untersucht OCTUM Gutteile, Schlechtteile und gegebenenfalls Grenzmuster unter praxisnahen Bedingungen.
Dabei werden Kamera, Optik, Beleuchtung, Bildqualität, Fehlererkennbarkeit und geeignete Auswertemethoden bewertet.
Auf Grundlage der Anforderungen entsteht ein abgestimmtes Konzept für Bildaufnahme, Prüfsoftware, Mechanik, Produktführung, Bedienung, Ausschleusung, Schnittstellen und Datenfluss.
OCTUM installiert das System, unterstützt die Inbetriebnahme und richtet die erforderlichen Prüfprogramme und Produktvarianten ein.
Auch nach der Übergabe unterstützt OCTUM bei Optimierungen, Schulungen, zusätzlichen Produkten, neuen Varianten, veränderten Prüfkriterien, Wartung und langfristig stabilem Betrieb.
OCTUM entwickelt seit 1996 Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für anspruchsvolle Produktionsumgebungen.
Für Betreiber bedeutet das reproduzierbare Prüfergebnisse, frühzeitige Fehlererkennung, weniger manuelle Kontrollen und eine bessere Grundlage für stabile Produktions- und Qualitätsprozesse.
Neben Pharma, Medizintechnik, Verpackungstechnik und Automotive entwickelt OCTUM Inspektionssysteme unter anderem für die Metallverarbeitung, Kosmetikindustrie, Lebensmittelproduktion und Elektronikfertigung.
Darüber hinaus können Lösungen für weitere industrielle Produkte und Produktionsprozesse entwickelt werden.
Typische Aufgaben sind Anwesenheits- und Vollständigkeitsprüfung, Montagekontrolle, Lage- und Orientierungserkennung, Maßprüfung, Oberflächeninspektion, Variantenkontrolle, OCR, OCV, Codeprüfung sowie Positionsbestimmung für Roboterprozesse.
Ja. Entscheidend ist weniger die Branchenzuordnung als die konkrete Prüfaufgabe. Produkt, Material, Fehlerbild, Taktzeit, Einbausituation und Qualitätsanforderungen bestimmen, welches Bildverarbeitungskonzept geeignet ist.
3D-Bildverarbeitung ist sinnvoll, wenn Höhen, Volumen, räumliche Konturen oder dreidimensionale Positionen erfasst werden müssen oder relevante Merkmale mit einer reinen 2D-Aufnahme nicht ausreichend bewertet werden können.
Die Eignung des Verfahrens wird projektspezifisch geprüft.
Deep Learning kann sinnvoll sein, wenn Fehlerbilder stark variieren, Oberflächen unregelmäßig sind oder Merkmale mit klassischen Regeln nicht stabil genug beschrieben werden können.
Ob klassische Bildverarbeitung, Deep Learning oder eine Kombination beider Verfahren geeignet ist, hängt von Produkt, Datenbasis und Prüfziel ab.
Grundsätzlich können auch reflektierende, glänzende oder transparente Materialien optisch geprüft werden. Diese Anwendungen stellen jedoch besondere Anforderungen an Beleuchtung, Optik, Produktführung und Bildaufnahme.
Die erreichbare Prüfleistung sollte anhand realistischer Muster bewertet werden.
Ja. OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinen als auch nachträglich in bestehende Produktionslinien.
Dabei werden Einbauraum, Produktführung, Maschinentakt, Steuerungsschnittstellen, Bedienung und Ausschleusung berücksichtigt.
Abhängig von Produkt, Prüfmerkmalen, Produktionsgeschwindigkeit und Maschinenkonzept kann das System so ausgelegt werden, dass jede produzierte Einheit inline geprüft wird.
Die technische Machbarkeit und die Erkennbarkeit der einzelnen Fehlermerkmale müssen für die konkrete Anwendung bewertet werden.
Eine Machbarkeitsstudie ist besonders bei neuen Produkten, schwer sichtbaren Fehlermerkmalen, anspruchsvollen Oberflächen, engen Toleranzen, hoher Variantenvielfalt, kurzen Taktzeiten oder begrenztem Einbauraum sinnvoll.
Sie schafft eine belastbare technische Grundlage für die Systemauslegung und Investitionsentscheidung.
Sie möchten ein Produkt, Bauteil, Material oder einen Produktionsschritt automatisiert prüfen?
Beschreiben Sie uns Ihr Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, bekannte Fehlerbilder, Toleranzen, Varianten, den vorgesehenen Maschinentakt und die geplante Einbausituation.
Teilen Sie uns außerdem mit, welche Anforderungen an Maschinenanbindung, Ausschleusung, Bedienung, Dokumentation oder Datenübergabe bestehen.
Gemeinsam klären wir, welche Bildverarbeitungslösung technisch sinnvoll ist und zuverlässig in Ihre Maschine oder Produktionslinie integriert werden kann.