Medizinprodukte, Komponenten sowie Verbrauchsmaterialien für Diagnostik und Laborautomation müssen zuverlässig geprüft werden – häufig inline, bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten und unter regulierten Produktionsbedingungen.
OCTUM entwickelt und integriert kundenspezifische Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für die automatisierte Qualitätsprüfung in Medizintechnik, Diagnostik und Life Science. Typische Produkte sind Spritzen, Pipettenspitzen, Wells, Mikrotiterplatten, Trays, Wundauflagen, Pflaster und weitere medizinische Komponenten.
Die Inspektionslösungen werden auf das Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, das Material, die Taktzeit und die Bedingungen innerhalb der Montage-, Produktions- oder Verpackungsanlage abgestimmt.
Für Hersteller bedeutet das mehr Prozesssicherheit, eine stabile Produktqualität und nachvollziehbare Prüfergebnisse. Abhängig von der Anwendung können Funktionen für Benutzerverwaltung, Audit Trail, Datenintegrität, Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Qualitätsdaten berücksichtigt werden.
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OCTUM entwickelt modulare und kundenspezifische Inspektionssysteme für unterschiedliche Produktgruppen und Produktionsprozesse.
syringe.inspect ermöglicht die automatisierte Inline-Prüfung von Glas- und Kunststoffspritzen, vorgefüllten Spritzen sowie unterschiedlichen Spritzenkomponenten.
Die modularen Prüfsysteme können in Montage-, Füll-, Verschließ-, Kennzeichnungs- und Verpackungsprozesse integriert werden. Typische Prüfmerkmale sind:
pipette.inspect prüft Pipettenspitzen aus unterschiedlichen Perspektiven und erkennt qualitätsrelevante Geometrie-, Grat-, Filter- und Formmerkmale.
Mögliche Prüfaufgaben sind:
Die Prüfsysteme können an Material, Farbe, Format, Tray-Konzept und Maschinentakt angepasst werden.
patch.inspect ermöglicht die Inline-Prüfung von Wundpflastern, Wundauflagen, Arzneipflastern und transdermalen Systemen – sowohl als Bahnware als auch als geschnittenes Einzelprodukt.
Abhängig von Produkt und Herstellungsprozess können unter anderem geprüft werden:
well.inspect prüft Wells, Cups, Mikrotiterplatten und Trays direkt innerhalb des Produktions-, Montage- oder Verpackungsprozesses.
Typische Prüfmerkmale sind:
Erkannte Fehler können nach definierten Fehlertypen klassifiziert und für Qualitätssicherung oder Prozessanalyse bereitgestellt werden.
Neben den modularen Produktlösungen entwickelt OCTUM kundenspezifische Inspektionssysteme für weitere medizinische und diagnostische Produkte.
Dazu gehören beispielsweise:
Entscheidend ist die konkrete Prüfaufgabe. Produktgeometrie, Material, Fehlerbild, Varianten, Taktzeit, Produktionsumgebung und Dokumentationsanforderungen werden gemeinsam betrachtet.
Das Bildverarbeitungssystem kontrolliert, ob alle vorgesehenen Produkt-, Montage- und Verpackungskomponenten vorhanden und entsprechend der jeweiligen Produktvariante angeordnet sind.
Komponenten wie Adapter, Stopfen, Kolbenstangen, Filter, Verschlüsse oder Produktlagen werden auf korrekte Montage, Orientierung, Position und Sitz geprüft.
Durchmesser, Abstände, Konturen, Höhen, Winkel, Rundheit und weitere geometrische Merkmale werden berührungslos erfasst und mit definierten Toleranzen verglichen.
Kamerasysteme erkennen je nach Anwendung Kratzer, Risse, Grate, Verformungen, Materialfehler, Fremdpartikel, Flecken und weitere sichtbare Abweichungen.
Bedruckungen, Chargennummern, Seriennummern, Herstellungsdaten, Verfallsdaten sowie 1D- und 2D-Codes können gelesen und gegen vorgegebene Sollinformationen verifiziert werden.
Das System prüft, ob Produkt, Komponenten, Etikett und Verpackung der vorgesehenen Variante entsprechen. Prüfergebnisse können mit Produkt-, Chargen-, Auftrags- oder Prozessdaten verknüpft werden.
Bei der Herstellung von Medizinprodukten genügt es nicht, Produkte ausschließlich als Gut- oder Schlechtteil zu bewerten. Abhängig von Anwendung und Qualitätsprozess müssen auch Prüfergebnisse, Änderungen, Benutzeraktionen und relevante Produktionsdaten nachvollziehbar dokumentiert werden können.
Für Hersteller von Medizinprodukten können unter anderem die europäische Medizinprodukteverordnung MDR, die IVDR für In-vitro-Diagnostika und die Anforderungen der ISO 13485 relevant sein. Für Produkte und Produktionsumgebungen mit US-Marktzugang kann zusätzlich die FDA Quality Management System Regulation unter 21 CFR Part 820 eine Rolle spielen.
Werden qualitätsrelevante elektronische Aufzeichnungen oder elektronische Signaturen geführt, können abhängig vom vorgesehenen Einsatz auch Anforderungen aus 21 CFR Part 11 relevant sein.
Diese Regelwerke richten sich an Hersteller und deren Qualitätsmanagementsysteme. Ein Inspektionssystem allein stellt daher keine regulatorische Konformität her. OCTUM kann jedoch technische Funktionen und Dokumentation bereitstellen, die den Qualitäts-, Qualifizierungs- und Validierungsprozess des Betreibers unterstützen.
Mögliche Systemfunktionen sind:
Die konkrete Systemausführung richtet sich nach dem vorgesehenen Einsatz, dem Produkt, den betrieblichen Prozessen und dem Validierungskonzept des Anwenders.
>> Regulatorische Systemfunktionen kennenlernen
Messmittelfähigkeit und reproduzierbare Prüfergebnisse
Bei geometrischen oder messenden Prüfaufgaben werden Auflösung, Wiederholbarkeit, Toleranzen, Bauteilführung, Umgebungsbedingungen und Referenzteile bereits während der Systemauslegung berücksichtigt.
Abhängig von der Anwendung kann OCTUM Untersuchungen und Nachweise zur Messmittelfähigkeit projektbezogen unterstützen. Die konkrete Vorgehensweise und die Akzeptanzkriterien werden gemeinsam mit dem Betreiber definiert.
Eine zuverlässige Qualitätsprüfung entsteht nicht durch die Kamera allein. Kamera, Optik und Beleuchtung müssen die relevanten Merkmale reproduzierbar sichtbar machen. Die Prüfsoftware muss die Bilder innerhalb der verfügbaren Taktzeit auswerten.
Gleichzeitig müssen Produktführung, Trigger, Maschinenkommunikation, Gut-/Schlechtentscheidung, Ausschleusung, Bedienung und Datenfluss aufeinander abgestimmt sein.
OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinenkonzepte als auch in bestehende Produktionslinien. Abhängig vom Projekt werden unter anderem berücksichtigt:
>> Mehr über die Systemintegration erfahren
>> Technische Machbarkeit untersuchen
In regulierten Produktionsumgebungen müssen nicht nur fehlerhafte Produkte zuverlässig erkannt werden. Auch Prüfergebnisse, Änderungen und Benutzeraktionen müssen nachvollziehbar dokumentiert werden können.
OCTUM berücksichtigt bei der Systemauslegung projektspezifische Anforderungen an Benutzerverwaltung, Audit Trail, Datenintegrität, Rückverfolgbarkeit und validierbare Systemkonzepte.
Produkt, relevante Qualitätsmerkmale, bekannte Fehlerbilder, Toleranzen, Varianten, Taktzeit, Schnittstellen und Dokumentationsanforderungen werden gemeinsam erfasst.
Bei neuen oder besonders anspruchsvollen Prüfaufgaben untersucht OCTUM Gut- und Schlechtteile unter realistischen Bedingungen. Dabei werden Kamera, Optik, Beleuchtung, Bildqualität, Fehlererkennbarkeit und Auswertemethoden bewertet.
Auf Basis der Anforderungen entsteht ein abgestimmtes Konzept für Bildaufnahme, Prüfsoftware, Mechanik, Produktführung, Bedienung, Ausschleusung, Schnittstellen und Datenfluss.
Nach Aufbau und Integration unterstützt OCTUM bei Inbetriebnahme, Optimierung, Schulung, neuen Formaten, zusätzlichen Prüfmerkmalen, Wartung und langfristig stabilem Betrieb.
OCTUM entwickelt seit 1996 Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme für anspruchsvolle Produktionsumgebungen.
OCTUM entwickelt Inspektionssysteme unter anderem für Glas- und Kunststoffspritzen, Pipettenspitzen, Pipetten-Racks, Wells, Cups, Mikrotiterplatten, Trays, Wundauflagen, Pflaster, transdermale Systeme, Blutröhrchen, Behälter, Dialysefilter und weitere medizinische Komponenten.
Typische Aufgaben sind Anwesenheits- und Vollständigkeitsprüfung, Montagekontrolle, Lage- und Positionsprüfung, Geometrie- und Maßprüfung, Oberflächeninspektion, Kontaminationsprüfung, Druckbildprüfung, OCR, OCV, Codeprüfung und Variantenkontrolle.
Abhängig von Produkt, Prüfaufgabe, Taktzeit und Maschinenkonzept können Inspektionssysteme so ausgelegt werden, dass jedes Produkt im laufenden Prozess geprüft wird. Die technische Umsetzbarkeit und die Erkennbarkeit der einzelnen Fehlermerkmale werden projektspezifisch bewertet.
Ja. Abhängig von Produkt, Material, Kontrast, Partikelgröße und Einbausituation können Kamerasysteme sichtbare Fremdpartikel, Flecken, Ablagerungen und weitere Verunreinigungen erkennen. Die erreichbare Nachweisgrenze wird für die konkrete Anwendung untersucht.
Ja. Bildverarbeitung kann unter anderem Durchmesser, Abstände, Konturen, Höhen, Winkel, Rundheit und Konzentrizität berührungslos erfassen. Auflösung, Toleranzen und Messmittelfähigkeit werden anwendungsspezifisch betrachtet.
OCTUM-Systeme können abhängig vom Projekt Funktionen wie Benutzerverwaltung, Audit Trail, kontrollierte Rezept- und Formatverwaltung, Datenintegrität, Rückverfolgbarkeit und dokumentierte Prüfergebnisse unterstützen. Die konkrete Ausführung richtet sich nach dem vorgesehenen Einsatz und dem Validierungskonzept des Betreibers.
Ja. Abhängig von der Systemauslegung können Prüfergebnisse mit Produkt-, Format-, Chargen-, Auftrags- oder Prozessdaten verknüpft und für Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Analyse bereitgestellt werden.
Ja. OCTUM integriert Bildverarbeitungs- und AOI-Systeme sowohl in neue Maschinen als auch in bestehende Produktionslinien. Dabei werden Einbauraum, Produktführung, Taktzeit, Schnittstellen, Ausschleusung und Bedienkonzept berücksichtigt.
Eine Machbarkeitsstudie ist besonders bei neuen Produkten, schwer sichtbaren Fehlermerkmalen, transparenten oder reflektierenden Materialien, engen Toleranzen, hoher Variantenvielfalt oder anspruchsvollen Taktzeiten sinnvoll. Sie schafft eine technische Entscheidungsgrundlage vor der Umsetzung.
Die OCTUM-Broschüre bietet einen kompakten Überblick über Inspektionssysteme, Produkte und Anwendungen in der pharmazeutischen und medizintechnischen Produktion.
Sie möchten ein Medizinprodukt, Laborverbrauchsmaterial oder einen Produktionsschritt automatisiert prüfen?
Beschreiben Sie uns Ihr Produkt, die relevanten Qualitätsmerkmale, typische Fehlerbilder, Toleranzen, den vorgesehenen Maschinentakt und die geplante Einbausituation. Teilen Sie uns außerdem mit, welche Anforderungen an Dokumentation, Datenanbindung, Messmittelfähigkeit oder Validierung bestehen.
Gemeinsam klären wir, welche Inspektionslösung technisch sinnvoll ist und zuverlässig in Ihren Produktionsprozess integriert werden kann.