Industrielle Bildverarbeitung erfordert mehr als einzelne Kameras oder Softwarekomponenten. Für ein zuverlässiges Inspektionssystem müssen Kamera, Optik, Beleuchtung, Software, Mechanik, Schnittstellen und Produktionsprozess aufeinander abgestimmt werden.
OCTUM arbeitet deshalb mit ausgewählten Technologie- und Systempartnern zusammen. Ergänzend engagieren wir uns in Fachverbänden und Branchennetzwerken aus industrieller Bildverarbeitung, Maschinenbau, Verpackungstechnik und pharmazeutischer Produktion.
Als Systemintegrator bewertet OCTUM die verfügbaren Technologien anwendungsbezogen. Entscheidend ist nicht ein bestimmter Hersteller, sondern die Frage, welche Kombination unter den konkreten Produktionsbedingungen zuverlässige und nachvollziehbare Prüfergebnisse ermöglicht.
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Technologiepartnerschaften und Verbandsmitgliedschaften unterstützen den fachlichen Austausch und erweitern den Blick auf neue Produkte, Verfahren und Branchenanforderungen.
Für Kunden ergeben sich daraus insbesondere folgende Vorteile:
Die konkrete Systemausführung wird für jedes Projekt individuell festgelegt. Eine Partnerschaft führt daher nicht automatisch dazu, dass Produkte eines bestimmten Herstellers eingesetzt werden.
Unsere Technologie- und Systempartner decken unterschiedliche Bereiche industrieller Bildverarbeitung und Automation ab. OCTUM übernimmt die Auswahl, Kombination, Konfiguration und Integration der geeigneten Komponenten.
Cognex entwickelt Bildverarbeitungssysteme, Vision-Software und industrielle Barcode-Lesegeräte für automatisierte Inspektions-, Identifikations- und Messaufgaben.
OCTUM ist seit 1999 Cognex-Systemintegrator. Abhängig von der Anwendung können Cognex-Technologien für klassische Bildverarbeitung, codebasierte Identifikation, OCR, 2D- und 3D-Prüfungen sowie KI-gestützte Auswerteverfahren eingesetzt werden.
MVTec entwickelt Software für industrielle Bildverarbeitung. Zum Portfolio gehören unter anderem HALCON als umfassende Entwicklungsumgebung für 2D-, 3D- und Deep-Learning-Anwendungen sowie MERLIC für die grafische Erstellung von Machine-Vision-Applikationen.
Die Softwaretechnologien unterstützen die Entwicklung kundenspezifischer Auswertungen für unterschiedliche Prüfaufgaben, Kamerasysteme und Produktionsumgebungen.
FALCON Illumination entwickelt LED-Beleuchtungslösungen für industrielle Bildverarbeitung. Das Portfolio umfasst unterschiedliche Beleuchtungsformen, Lichtfarben und Baugrößen für Aufgaben wie Oberflächenprüfung, Maßkontrolle, Positionserkennung und Codeprüfung.
Die passende Beleuchtung ist eine wesentliche Voraussetzung für stabile und kontrastreiche Bildaufnahmen. OCTUM stimmt Beleuchtungsgeometrie, Wellenlänge, Intensität und Einbausituation auf Produkt und Prüfmerkmal ab.
Opto Engineering entwickelt Optiken und Beleuchtungskomponenten für Machine-Vision-Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf telezentrischen Objektiven für präzise Mess- und Inspektionsaufgaben.
Telezentrische Optiken können perspektivische Abbildungsfehler reduzieren und ermöglichen reproduzierbare Messungen, wenn Bauteile innerhalb eines definierten Bereichs unterschiedlich positioniert sind. Welche Optik geeignet ist, wird anhand von Messfeld, Auflösung, Arbeitsabstand und Einbauraum bestimmt.
LUCID Vision Labs entwickelt Industriekameras für Machine Vision. Das Portfolio umfasst Kameras mit unterschiedlichen Sensoren, Auflösungen, Baugrößen und GigE-Vision-Schnittstellen.
Abhängig von Prüfaufgabe, Produktionsgeschwindigkeit und Systemarchitektur können unterschiedliche Kameramodelle eingesetzt werden. OCTUM berücksichtigt dabei unter anderem Auflösung, Bildrate, Datenübertragung, Schutzart, Einbauraum und verfügbare Schnittstellen.
Pharmabotix entwickelt robotergestützte Automatisierungslösungen für die Pharma- und Biotechnologieindustrie – von Machbarkeits- und Engineeringstudien bis zur schlüsselfertigen Umsetzung.
Die Zusammenarbeit verbindet pharmazeutische Automation, Produkthandhabung und Robotik mit industrieller Bildverarbeitung. So können automatisierte Prozesse um visuelle Inspektions-, Identifikations- und Kontrollaufgaben ergänzt werden.
Technologien und Anforderungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Mitgliedschaften in Fachverbänden und Branchennetzwerken ermöglichen den Austausch mit Maschinenbauern, Komponentenherstellern, Produktionsunternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Fachleuten.
Packaging Valley vernetzt Hersteller von Verpackungsmaschinen und -anlagen mit Anbietern aus Software, Automation, Komponentenentwicklung und industriellen Dienstleistungen.
Als Mitglied bringt OCTUM seine Kompetenz in industrieller Bildverarbeitung und AOI in das Netzwerk ein. Der Austausch unterstützt die Zusammenarbeit bei Inspektionsaufgaben in Verpackungsmaschinen und automatisierten Produktionslinien.
Der VDMA ist ein bedeutendes Netzwerk des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Fachabteilung Machine Vision bündelt Unternehmen aus industrieller Bildverarbeitung und unterstützt den Austausch zu Märkten, Technologien, Standards und Branchenthemen.
Die Mitgliedschaft verbindet OCTUM mit Fachleuten aus Maschinenbau, Automation und Machine Vision und ermöglicht die Beteiligung am branchenweiten Wissens- und Erfahrungsaustausch.
Die ISPE – International Society for Pharmaceutical Engineering – vernetzt Fachleute entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette. Zu den Themen gehören pharmazeutische Produktion, innovative Produktionstechniken, Qualitätsstandards und regulatorische Anforderungen.
Die Mitgliedschaft im deutschsprachigen ISPE-Netzwerk unterstützt den fachlichen Austausch zu GMP-orientierter Produktion, GAMP, Pharma 4.0, Automatisierung und weiteren Themen aus Pharmaengineering und Qualitätssicherung.
Kein Hersteller und keine einzelne Technologie ist für jede Prüfaufgabe gleichermaßen geeignet. Produktoberfläche, Fehlermerkmale, Taktzeit, Einbauraum, Produktführung und vorhandene Maschinenumgebung beeinflussen die technische Auswahl.
OCTUM untersucht deshalb zunächst die konkrete Anwendung. Bei anspruchsvollen Aufgaben können reale Gut- und Schlechtmuster im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft werden. Erst auf dieser Grundlage werden Kamera, Optik, Beleuchtung, Auswerteverfahren und weitere Systemkomponenten festgelegt.
Nein. OCTUM wählt Komponenten und Technologien entsprechend der jeweiligen Prüfaufgabe aus. Neben Lösungen der aufgeführten Partner können auch andere geeignete Hersteller und Plattformen berücksichtigt werden.
OCTUM entwickelt das Systemkonzept auf Grundlage der Prüfmerkmale, technischen Rahmenbedingungen und Projektanforderungen. Die Auswahl wird mit dem Kunden und den beteiligten Maschinen- oder Anlagenbauern abgestimmt.
Herstellervorgaben können bei der Systemplanung berücksichtigt werden. OCTUM prüft, ob die gewünschten Komponenten technisch zur Anwendung, Systemarchitektur und Produktionsumgebung passen.
Technologie- und Systempartner stellen Produkte oder ergänzende technische Kompetenzen für konkrete Lösungen bereit. Verbände und Branchennetzwerke dienen vor allem dem fachlichen Austausch, der Zusammenarbeit und der Beschäftigung mit Markt-, Technologie- und Regulierungsthemen.
Nein. Partnerschaften oder Mitgliedschaften gewährleisten für sich allein keine regulatorische Konformität. Entscheidend sind die konkrete Systemausführung, Dokumentation, Qualifizierung und Einbindung in den gesamten Produktions- und Qualitätsprozess.
OCTUM übernimmt als Systemintegrator die projektbezogene Auslegung und Integration des Inspektionssystems. Leistungsumfang, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten werden für das jeweilige Projekt eindeutig festgelegt.
Sie möchten eine Prüfaufgabe automatisieren, Bildverarbeitung in eine Maschine integrieren oder ein vorhandenes System erweitern?
Beschreiben Sie uns Ihr Produkt, die relevanten Prüfmerkmale und die Bedingungen in Ihrer Produktion. OCTUM bewertet, welche Technologien und Komponenten für Ihre Anwendung geeignet sind und ob eine Machbarkeitsstudie empfohlen wird.
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